Der Android Market
Nach der Einführung des iOS für Apple-Geräte folgte kurze Zeit später der so genannte AppStore. In diesem kann man mittlerweile über 400.000 Apps für das iPhone, den iPod Touch und das iPad downloaden, kaufen und natürlich benutzen.
Google bietet für das eigene Betriebssystem Android ein Gegenstück an, das auf die Bezeichnung Android Market hört. Wie beim AppStore können dort Entwickler ihre Programme für Android-Smartphones und Tablets veröffentlichen bzw. veräußern. Knapp 70 Prozent des Verkaufspreises einer App gehen hierbei direkt an die Produzenten, über 30 Prozent nimmt Google als Gebühr für das Anbieten von Applikationen im Android Market.
Der normale Besitzer eines Android-Handys muss sich darum freilich nicht kümmern, er kann sich vielmehr über die riesige Auswahl freuen.
Knapp 300.000 Apps findet man derzeit im Android Market, und täglich werden es mehr! Zirka 30.000 neue Programme kommen pro Monat dazu, ein Ende ist wahrlich nicht in Sicht. Die Apps könnten vielfältiger kaum sein, den Hauptteil machen jedoch – wie auch bei Apple – die Spiele aus. Dazu kommen praktische Anwendungen wie SMS- und Email- Tools, Bildbearbeitungsprogramme, Navigationssoftware, Musikspielereien und Begleiter für den beruflichen wie privaten Alltag. Dabei kosten längst nicht alle Apps Geld, zirka 63 Prozent der angebotenen Software ist gratis. Doch Vorsicht ist geboten, denn nicht selten werden Programme scheinbar kostenlos angeboten, direkt in den Apps sollen sie dann aber gegen Gebühren freigeschaltet oder aufgewertet werden.
Beim Android Market wird übrigens mit Kreditkarte bezahlt, in der Vergangenheit bemängelten schon viele Entwickler, dass es an alternativen Zahlmöglichkeiten fehlt. Bisher hat sich Google noch nicht dazu entschieden, weitere einzuführen. Außerdem existieren neben dem Android Market noch andere Marktplätze, die teils direkt von den Hardware-Herstellern stammen. So bietet Nvidia für alle Smartphones mit integriertem Tegra-Chipsatz einen eigenen Shop an, aus dem man sich hochwertige Spiele kaufen darf – einen entsprechenden, neuen und flotten Prozessor vorausgesetzt.
Bild: http://www.flickr.com/photos/nickwallen/5217666769/ – Evil Androids von nickwallen bei Flickr
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